Wassertropfen

Ein kleiner Tropfen mit großer Wirkung

Wie der Impuls eines Tropfens, der auf einer Wasseroberfläche Bewegung und Dynamik erzeugt, gibt auch das homöopathische Arzneimittel dem Organismus durch Resonanz einen Impuls, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und damit Heilung zu ermöglichen.


 

 

Supervision und Coaching

Supervision und Coaching sind bewährte Beratungsmethoden, die in den unterschiedlichsten Themenfeldern erfolgreich eingesetzt werden können.

Meine eigene Publikation zu "Supervision in der homöopathischen Praxis" finden Sie unter Publikationen, zusammen mit dem Link zum Wissenschaftlichen Verlag Berlin WVB (Download Inhaltsverzeichnis).


HOM-CLEAR Supervision Model - MSc Dissertation

Supervision in Homeopathy - Supervision in der homöopathischen Praxis HP Karin Enders M.Sc.
Dissertation: University of Central Lancashire, UK, 2015


Zusammenfassung der Dissertation:
Diese Master-Thesis wurde erstellt, als Teil des M. Sc. Studienganges ‚Homöopathie‘, zur Erreichung des akademischen Grades ‚Master of Science M. Sc. (Hom)‘ an der University of Central Lancashire, Preston, Großbritannien.
Bisher ist der Status Quo von homöopathischer Supervision in Deutschland noch nicht untersucht und evaluiert worden. Eine Untersuchung von Modellen, die in homöopathischer Supervision benutzt werden, ist bisher noch nicht durchgeführt worden und es wurde bisher noch keine Forschung zur Entwicklung eines angemessenen Supervisionsmodels durchgeführt.
Gemäß adäquater Methodik erstellte die Autorin eine systematische Literaturüberprüfung. Anhand einer literaturbasierten Studie erforschte und evaluierte die Autorin den gegenwärtigen Stand von „Supervision in Homöopathischer Praxis“ für Heilpraktiker-Homöopathen in Deutschland.
Supervisionsmodelle wurden beschrieben, verglichen und bewertet und die Autorin entwickelte, als Ergebnis, ein angemessenes Model für homöopathische Supervision und bietet, als Schlussfolgerung, Vorschläge an für eine Weiterentwicklung der Supervisionsstandards sowie für die zukünftige supervisorische Arbeit der in Deutschland.

abstract-diss-enders-deutsch.pdf

abstract-diss-enders-englisch.pdf


Kurze Zusammenfassung zur Entwicklung eines Supervisionsmodels für homöopathische Supervision

Begründung
Gemäß Townsend (2004) gibt es, insbesondere in Großbritannien, zu ‚Supervision in der Homöopathie‘ bereits eine langanhaltende Diskussion bezüglich Methodik, Struktur, Inhalte, sowie technischer Belange. Townsend forderte daher die Entwicklung eines Dialogs um Fragen, ob die Homöopathie ein eigenes Model entwickeln sollte oder ob homöopathische SupervisorInnen sich Modelle aus den bereits Existierenden ausleihen können.
Dies ist, gemäß Townsend, die zentrale Frage, der sich jeder Beruf gegenüber sieht, der bereit ist, Supervision anzunehmen. Homöopathie und der Personen-Zentrierte Ansatz (PCA) teilen Ähnlichkeiten in „Fall-Aufnahme“ und bei konversationsbasierten Aspekten (Townsend, 2004, S. 8/9)
Daher scheint es, gemäß Townsend, akzeptabel, sich von bereits existierenden Supervisionsmodellen, welche z. B. in der personen-zentrierten Therapie benutzt werden , Modelaspekte auszuleihen, sie zu justieren und sie an die homöopathische Methodik anzupassen (Townsend, 2004). Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass die Entwicklung eines ‚Homöopathie-spezifischen‘ Models für Supervision, angepasst an die Erfordernisse dieser Disziplin, begründet und sinnvoll ist.
Bisher wurde der Status Quo von homöopathischer Supervision in Deutschland noch nicht untersucht und evaluiert. Ebenso wenig wurde bisher eine Untersuchung von Modellen, die in homöopathischer Supervision benutzt werden, durchgeführt und es wurde bis jetzt auch noch keine Forschung zur Entwicklung eines angemessenen Supervisionsmodels durchgeführt.
Gemäß adäquater Methodik erstellte die Autorin daher zunächst eine systematische Literaturüberprüfung zu Supervision und insbesondere zu Supervision in der homöopathischen Praxis. Die Dissertation enthält einen Überblick und eine Evaluierung internationaler und nationaler Publikationen zu Supervision im Allgemeinen.
Anhand einer literaturbasierten Studie erforschte und evaluierte die Autorin weiterhin den gegenwärtigen Stand von Supervision in Homöopathischer Praxis für Heilpraktiker-HomöopathInnen in Deutschland.
Bereits in anderen Disziplinen etablierte Supervisionsmodelle wurden beschrieben, verglichen und bewertet und die Autorin entwickelte, als Ergebnis, ein angemessenes Model für homöopathische Supervision und bietet, als Schlussfolgerung, Vorschläge an für eine Weiterentwicklung der Supervisionsstandards und die zukünftige supervisorische Arbeit der in Deutschland.

Model
Das Model, das die Autorin entwickelt hat, das HOM-CLEAR Supervision Model für homöopathische Supervision (Enders, 2015) basiert auf dem, von Hawkins in den 1980er Jahren entwickelten, CLEAR-Supervisionsmodel.
Die Bezeichnung HOM-CLEAR setzt sich zusammen aus einerseits HOM für Homöopathie und für Homework-Hausaufgaben (i.e. Vorbereitung, Prä-(Vor)-Reflektion) und CLEAR (KLAR-Heit) für C-ontract, L-isten, E-xplore, A-ction, R-eview (Kontrakt, Zuhören, Entwickeln, Aktion und Rückblick).
Neben dem CLEAR-Model von Hawkins berücksichtigt es auch entwicklungsorientierte Herangehensweisen (Stoltenberg and Delworth, 1987), z. B. dass in dem, sich auf Kompetenz zubewegenden Prozess, SupervisandInnen durch eine Anzahl von Stationen/Teilstrecken gehen und dass jede Station ein qualitativ verschiedenes Supervisionsumfeld erfordert, um optimale Zufriedenheit und Wachstum zu initiieren.

Struktur
Bezüglich der Struktur eines Supervisionssettings wird die Vorarbeit und die Arbeit nach dem Supervision-Setting als wichtig angesehen, im Ablauf von: Vorbereitung, SV-Setting, Rückschau. Beides, Vorbereitung (Henderson et al., 2014, Syracuse University, 2014) und „Prä-Flektion“, sind anzuraten für SupervisorInnen und SupervisandInnen. Wenn die Sitzungen in regelmäßigen Intervallen stattfinden, kann eine Art aufwärtsstrebender Spiralentwicklung entstehen. Die Sitzungen reihen sich aneinander und werden einen fortschreitenden Prozess kreieren, der charakterisiert ist durch eine aufwärtszeigende Verbesserung und eine fortschreitende Entwicklung.
Homework/Hausaufgaben meint nicht nur vorangehende ‘Prä-flektion’, es meint auch anschließende, weiterführende, nachfolgende ‚Reflektion‘ nach der Sitzung (Henderson at al., 2014). Die Reflektion der ethischen Belange/Bedenken (ethischer Imperativ), sowie die Reflektion und die Bewertung der Sitzung, des Prozesses der Supervision, der Beziehungen und involvierten Systeme, sind zusammen mit einer kritischen Selbsteinschätzung/Selbstbewertung von SupervisorInnen und SupervisandInnen essentiell und eine ethische Verantwortung und Pflicht in sich selbst.
Homöopathische Supervision ist eine Variation therapeutischer Supervision, da die Supervision auch die Arzneimittelauswahl durch ‘Repertorisation’ in Betracht ziehen muss, was bedeutet, dass auch technische Themen und Aspekte supervidiert werden.

Grafische Darstellung
In der folgenden Grafik wird der Supervisionsverlauf als Model dargestellt.

plakat-sv-model-enders-mit-text.pdf

plakat-sv-model-enders-ohne-text.pdf

Neben dem Model von Hawkins integriert das HOM-CLEAR-Supervision Model zusätzlich Aspekte des ‚Zyklischen Models‘ von Page & Wosket (1994), welches Supervision signifikant beeinfluss hat. Ergänzend können Schritt 1:HOM-Hausaufgaben und Schritt 6: R-Rückblick durch Schreiben eines Selbst-reflektierenden Journals erledigt werden (Wood, 2012).

Kritische Bewertung von Supervision Modellen (Townsend, 1998):
Um jegliches Supervision Model kritisch bzgl. für Rechtfertigung/Berechtigung zu untersuchen, müssen gemäß Townsend (1998) mindestens die folgenden sieben Fragen gestellt werden:
Zur kritischen Bewertung des HOM-CLEAR-Supervision Models wurden die genannten sieben Fragen (Townsend, 1998) überprüft:
Hat es ein klar-spezifiziertes, gut strukturiertes theoretisches Rahmenkonzept/Bezugsystem, welches eine interne, geschlossene, zusammenhängende Logik besitzt? JA
Ist es testbar? JA
Basiert es auf Forschung? NEIN
Kann es benutzt werden, zu erklären oder vorauszusagen, was in einer Supervisionssitzung vorgeht? JA
Gibt es robuste, längsverlaufende Studien über eine Zeit, um zu zeigen, was passiert? NEIN
Kann es sagen, wann und was in einer Supervisionssitzung vor sich geht? JA
Kann es Auskunft darüber geben, wann eine Sitzung eine Supervisionssitzung ist und wann nicht? JA

Für fünf der sieben Fragen Nr.: 1,2,4,6,7 ist die Antwort JA, was zu der Schlussfolgerung führt, dass es die Mehrzahl der Anforderungen erfüllt.
Es ist eine erweiterte und weiterentwickelte Form von Hawkins CLEAR Supervision Model und erfüllt die, zu Anfang geforderten, Definitionskriterien, deshalb ist es legitimiert, es ein „Model“ zu nennen.

Schlussfolgerung
Diese Forschungsarbeit hat geklärt, dass es empfehlenswert wäre, dass die homöopathische Gemeinschaft in Deutschland mehr Aufmerksamkeit auf Supervision in homöopathischer Praxis und auf Fortbildung für homöopathische SupervisorInnen richtet.
Die Schlussfolgerung der Autorin ist, dass das Ergebnis der Forschungsarbeit so interpretiert werden kann, dass Supervision einen substantiellen Beitrag leisten kann zur persönlichen und professionellen Entwicklung von HomöopathInnen und damit einer Erhöhung des Qualitätsniveaus in klassisch-homöopathischer Praxis und noch erfolgreicherer Behandlung der Patienten.
In den letzten 15 Jahren wurden große Anstrengungen unternommen bezüglich einer weiteren Entwicklung und einige Zielvorgaben konnten erreicht werden. Dennoch weist das Ergebnis der Forschung darauf hin, dass durch die aktuelle Versorgung und das aktuelle Angebot, Supervision in der homöopathischen Praxis nicht adäquat bewertet wird. Es gibt noch Spielraum für eine Optimierung bei Regulierung und Verwaltung.
Ebenso gibt es Spielraum für Verbesserungen bei Regelungen, Normen und Fortbildungen für SupervisorInnen, sowie bei der Durchführung/Anwendung/Umsetzung/Ausführung von Supervisionssettings, z. B. Methoden und Modelle betreffend. Diese Forschungsarbeit zeigt den Status Quo von Supervision und bietet Empfehlungen zur Optimierung an, zusammen mit einem Model für homöopathische Supervisionssitzungen. Das Forschungsergebnis wurde relevanten Institutionen in Deutschland vorgestellt, als ein Diskussionsbeitrag für weitere Entwicklungsschritte.
Großbritannien ist bereits seit den 1980er und 1990er Jahren und derzeit bzgl. Supervision in homöopathischer Praxis das führende Land in Europa, insbesondere durch das Angebot von akademischen Studiengängen auf Universitätsniveau, wie z. B.: Bachelor of Science (BSc Hom), Master of Science (MSc Hom), PrD (Professionelles Doktorat) und PhD (Promotion/Doktorat), als akademische Grade in Homöopathie.
Die induktive Schlussfolgerung und die Hypothese der Autorin ist, dass die professionelle Supervision, die von visionären HomöopathInnen in Großbritannien in den letzten drei Jahrzehnten angeboten wurde, die ambitionierte, anspruchsvolle, professionelle und persönliche Entwicklung von homöopathischen TherapeutInnen unterstützt hat, wie auch die hochentwickelte Qualifizierung von StudentInnen, DozentInnen und TherapeutInnen.

Supervision als Motivator und Unterstützung für persönliche und professionelle Entwicklung
Supervision förderte und unterstützte in Großbritannien eine Umgebung, wo akademische, universitäre Bildung, professionelle Kunst und Karrieren (Berufslaufbahnen) sich ehrgeizig entwickeln konnten. Die Methode von ‚Reflektion-in-Aktion und Reflektion-von-Aktion‘, angeboten durch Supervision, ist eines der Instrumente, um berufliche, professionelle Kenntnisse und Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Praxis zu verbessern. Dies dient als weiteres Argument für eine Intensivierung professioneller Supervision in der globalen homöopathischen Gemeinschaft.
Konfrontiert mit den anhaltenden Bestrebungen, auf nationaler wie auch internationaler Ebene, die Homöopathie zu schwächen, wie z. B. in Belgien in 2014 (ECCH, 2014) und anderen Ländern, wäre eine hohe professionelle Qualität eine angemessene Antwort - und Supervision ist ein Instrument, dies zu erreichen.
Weiterhin empfiehlt die Autorin erheblich mehr Forschung in die Effizienz (Leistungsfähigkeit/Tauglichkeit) und die Effektivität (Wirksamkeitsgrad) von Supervision im Allgemeinen und insbesondere von ‚Supervision in homöopathischer Praxis‘, um den Einfluss von Supervision auf homöopathische TherapeutInnen, auf deren PatientInnen sowie auch die SupervisorInnen zu bewerten.
Das Ende dieser Dissertation sollte nicht das Ende der Diskussion sein, sondern der Beginn eines Dialogs. Intention und Anliegen der Autorin ist es, Impulse zu geben.
Sie sieht diese Dissertation als eine Basis und Anregung an für weitere Forschung, als einen Schritt im weiteren Prozess der Optimierung und als Erweiterung des gemeinsamen Wissenspools der SupervisorInnen in der homöopathischen Praxis in Deutschland.

Publiziert beim WVB Wissenschaftlichen Verlag Berlin:

http://www.wvberlin.com/programm/shop/einzelansicht/suche/supervision-in-homeopathic-practice/495df20aa22cc05df4ce3fb45054d426/

Themenfelder

  • Reflexion der Prozesse, Systeme, Rollen, Funktionen und Interaktionen im beruflichen und privaten Umfeld
  • Reflexion privaten und beruflichen Handelns
  • Reflexion von Rollen- und Beziehungsdynamiken
  • Erweiterung der Kompetenz und Souveränität im Umgang mit Herausforderungen oder der Überforderung in Belastungssituationen (Krisenmanagement)
  • Erweiterung der sozialen Kompetenz und Teamfähigkeit und der persönlichen Ressourcen im eigenen Entwicklungsprozess
  • Verbesserter Umgang mit Konflikten, Erhöhung der Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit
  • Verbesserung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
  • Verstärkung der eigenen Willenskraft und Umsetzungsfähigkeit
  • Reflexion von Gruppenprozessen und Gruppendynamik
  • Coaching für Burn-Out-Prophylaxe, Burn-Out-Reflexion, Burn-Out-Bewältigung
  • Coaching bei der Gestaltung einer ausgewogenen Work-Life-Balance

Das sogenannte „Paradoxon der Veränderung“ von Arnold R. Beisser wurde eine der wichtigsten Kernaussagen der Gestaltherapie:

„Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist, nicht wenn er versucht, etwas zu werden, das er nicht ist.“

Dies bedeutet, dass Veränderung geschieht, wenn der Klient nicht mehr zwanghaft versucht sich zu ändern, sondern zunächst einmal lernt sich so anzunehmen, wie er wirklich ist – genau da setzt dann die heilende Möglichkeit der Veränderung ein.

Honorar

Einzelsupervision
60 min – 90,00 €
90 min – 120,00 €
120 min – 160,00 €

für supervisionspflichtige Absolventen der SHZ-Zertifikats-Prüfung
90 min – 90,00 €

Coaching/Konfliktberatung
60 min – 90,00 €

Honorar für Gruppen- und Teamsupervision auf Anfrage

Haltung / Herangehensweise

Meine Haltung und Herangehensweise ist geprägt von strengen beruflichen und internationalen Ethikrichtlinien und dem Verständnis, dass eine wohltuende und zufriedenstellende Gesprächskultur nur dann entstehen kann, wenn die Beziehungen geprägt sind von Wertschätzung und Anerkennung, Empathie und einfühlendem Verständnis und authentischer Kongruenz und Echtheit des Verhaltens nach Carl R. Rogers sowie, von Vertrauen, Offenheit und Achtsamkeit auf allen Ebenen.

Die Beachtung der Gesprächsregeln der Themen Zentrierten Interaktion TZI nach Ruth Cohn und der Dialog-Gestaltung nach Buber, Bohm, Isaacs und Kantor, kann eine Atmosphäre von Vertrauen, Verständnis, Verlässlichkeit, Wertschätzung, Wachstum, Entfaltung und Verbindlichkeit in der Gemeinschaft entstehen zu lassen, insbesondere in der Gruppenarbeit und in Gruppenprozessen, im Sinne von Aristoteles:
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“


„Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch –
entsprechend der Einzigartigkeit der Person –
sondern auch von Stunde zu Stunde –
gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.“

Viktor Frankl

Telefon 069.727729
karinhp@endersffm.com

„Only when a person is accepted just as she/he is, does change become possible.“ Marlis Pörtner

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