Wassertropfen

Ein kleiner Tropfen mit großer Wirkung

Wie der Impuls eines Tropfens, der auf einer Wasseroberfläche Bewegung und Dynamik erzeugt, gibt auch das homöopathische Arzneimittel dem Organismus durch Resonanz einen Impuls, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und damit Heilung zu ermöglichen.


 

 

Behandlung

Der Ablauf einer chronischen konstitutionellen Behandlung nach den Regeln der Klassischen Homöopathie gestaltet sich in der Regel wie folgt:


Erstanamnesegespräch

Persönlich in der Praxis

Die klassisch-homöopathische Behandlung beginnt mit einem langen, ausführlichen Anamnesegespräch (ggf. bitte ich vorher um Ausfüllung eines Homöopathischen Fragebogens). Dieses Gespräch dauert erfahrungsgemäß ca. 2 Stunden, kann aber je nach Schwere des Falles und einschließlich einer notwendigen körperlichen Untersuchung auch länger dauern. Bei Kindern führe ich i.d.R. vorab ein Gespräch mit den Eltern alleine, damit der Präsenztermin mit den Kindern in einem kindgerechten Zeitrahmen bleibt.
Anschließend erfolgen die Fallanalysearbeiten, wie Symptomengewichtung, Repertorisation und Materia-Medica-Abgleich, sowie die Verordnung des Arzneimittels. In den überwiegenden Fällen verordne ich Arzneimittel in LM/Q-Potenzen, wegen ihrer sanften Wirkung und der besseren Möglichkeit der individuellen Dosierungseinstellung auf die Empfindlichkeit und das Reaktionsvermögen der einzelnen Patienten (siehe Organon § 270-280).
Bei der Anwendung von LM/Q-Potenzen sind zeitlich engmaschige Verlaufskontrollgespräche wichtig und anzuraten.

Informationen zu LM/Q-Potenzen können Sie den Websites einzelner Apotheken und Hersteller entnehmen, wie z.B.


Gerne gebe ich Ihnen auch weitere Literaturempfehlungen zu LM/Q-Potenzen.

Verlaufskontrollgespräche

Telefonisch

Die Verlaufskontrollgespräche für die nötigen Rückmeldungen über den Verlauf der Therapie erfolgen dann absprachegemäß. Bei Fragen oder auffallenden Reaktionen bitte ich um direkte, zeitnahe Kontaktaufnahme. Sie können jederzeit eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, ich rufe dann umgehend zurück.

Folgeanamnesegespräch

Persönlich in der Praxis

In der Regel wird nach 5-8 Wochen oder je nach individueller, fallgerechter Vereinbarung ein Termin für ein Folgeanamnesegespräch vereinbart.

Die Folgekonsultation ist erforderlich und nötig, um den Verlauf der Therapie genau konstatieren und analysieren zu können und um, anhand einer Verlaufsparameterkontrolle, den Therapieerfolg bewerten zu können.
Nur dadurch kann ein professionelles Fallmanagement und eine richtige Zweitverordnung gewährleistet werden.

Folgeverordnung

„Wenn auch die erste Verordnung die wichtigste Entscheidung in der Homöopathie darstellt, so ist die zweite Verordnung sicherlich die Schwierigste.“
„Die Praxis homöopathischen Heilens“, Georgos Vithoulkas, S.195.

Schwierig ist die Zweitverordnung, um bereits erreichte Verbesserungen nicht zu gefährden und um Unterdrückungen und Blockaden durch eine Fehlverordnung zu vermeiden. Je besser der Fallverlauf am Anfang begleitet werden kann, desto größer ist die Möglichkeit einer raschen Besserung der Beschwerden und damit werden dann auch Folgekonsultationen immer weniger nötig.

Hier ist nun auch die Mitarbeit des Patienten gefordert. Wer am Anfang gut mitarbeitet und sich auch an nötige Anforderungen hält, die die energetische, holistische klassisch-homöopathische Heilweise beansprucht und erfordert, hat größere Chancen auf einen schnelleren positiven Fallverlauf und baldige Besserung seiner Beschwerden. Damit wird auch langfristig das individuelle Gesundheitsniveau angehoben und Behandlungen werden immer seltener nötig, da der Organismus immer stabiler und damit immer seltener krank wird.

Der Erfolg einer klassisch homöopathischen Therapie zeigt sich auch darin, dass der Homöopath immer seltener konsultiert werden muss!

Zum Verständnis einer klassisch homöopathischen Behandlung

Es ist ratsam, beim Auftreten von Beschwerden möglichst rasch zu kommen, damit die Symptome schnellstmöglich therapiert werden können und eine Verlagerung oder Unterdrückung auf tiefere Ebenen vermieden werden kann. Ansonsten werden die Beschwerden immer ernsthafter und gehen in einen chronischen Zustand über, der dann wiederum eine längere Therapie erfordert.

Am Anfang einer Behandlung sollte man sich bemühen, den „roten Faden“ in der Krankengeschichte zu finden. Dafür ist es für den Homöopathen wichtig zu erfahren, wann die Beschwerden zum ersten Mal auftraten, welche Symptome vorhanden sind, besonders welche herausragenden und auffallenden Symptome. Homöopathen müssen auch nach Krankheiten in der Familie fragen, nach all den bisherigen Krankheiten und danach, was die Störung der Lebenskraft ausgelöst haben kann, auf der geistigen, emotionalen und körperlichen Ebene. Deshalb nehmen sich Homöopathen viel Zeit, und die Gespräche dauern manchmal etwas länger.

All das oben Geschilderte sollte jedoch immer in dem Bewusstsein und der anerkennenden und respektierenden Haltung stattfinden, dass die Heilung letztendlich nicht durch den Homöopathen und auch nicht auf direktem Wege durch das Arzneimittel geschieht, sondern durch die von dem Arzneimittel stimulierte innere Lebenskraft des Patienten, durch seine Selbstheilungskräfte, durch den Inneren Arzt oder den Inneren Heiler, wie auch immer man es nennen mag.

Echte Heilung kann nur von dieser energetischen Ebene ausgehen, die wir durch die klassisch homöopathische Heilweise anregen und manchmal ermöglichen dürfen und die es deshalb zu achten und zu würdigen gilt.

Heilungsverlauf der klassisch homöopathischen Therapie

Gemäß dem Vermögen der inneren Lebenskraft kann Heilung geschehen, die in den meisten Fällen nach der von Dr. Hering erkannten Regel erfolgt:

  • Von oben nach unten
  • Von innen nach außen
  • Und zeitlich in umgekehrter Reihenfolge des Auftretens der Beschwerden


Da jeder Mensch und damit jeder Patient ein absolut einzigartiges Wesen und eine ganz individuelle Persönlichkeit ist, ist auch der Weg der Heilung bei jedem Patienten anders und ganz individuell unterschiedlich. Der Weg der Heilung folgt jedoch universellen, natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Wenn diese im Fallverlauf erkennbar sind, sehen wir, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

In der 200-jährigen Geschichte der Klassischen Homöopathie konnten Homöopathen viele Erfahrungen sammeln. Von diesen Erfahrungen dürfen wir nun lernen und sie in der Praxis anwenden, unter Beachtung der Gesetzmäßigkeiten, die den Verlauf einer Heilung, nach dem Verständnis der Klassischen Homöopathie, immer begleiten.

Telefon 069.727729
karinhp@endersffm.com

„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.“ Hippokrates

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